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Dienstag, 20. April 2010

Filmkritik: Avatar - Aufbruch nach Pandora


Avatar - Aufbruch nach Pandora

USA, 2009











Story:

Menschliches Wesen rettet Naturvolk aus einer fernen Welt vor dem Untergang und verliebt sich dabei in eine Außerirdische.

Kritik:
Wer "Der mit dem Wolf tanzt" gesehen hat, kennt die Story in- und auswendig. Es ist fast eine 1:1-Kopie des Costner-Films. Am Anfang erinnert er auch noch ein wenig an die Geschichte von "Pocahontas" und entwickelt sich dann zu einem billigen Abklatsch des. o. a. Wolf-Epos.

Technisch ruckelige Animationen auf der BluRay ist nicht das was man sich von dem "erfolgreichsten Film aller Zeiten" wünscht, spiegelt aber wohl das momentan machbare der Technik wieder. Trotzdem gab es für "Avatar" drei Oscars in dieser Kategorie. Für mehr Auszeichnungen hat es zurecht nicht gereicht. Die Story ist seicht und plätschert dahin, nach dem Motto "David gegen Goliath". Die futuristischen Figuren hat man schon in irgendeiner Star-Trek-Folge gesehen und reissen echte "Trekkies" nicht vom Hocker.

Geschäftstüchtig, wie Twentieth Century Fox nunmal ist, bringen sie erstmal die DVD- und BluRay-Versionen in 2D heraus und warten bis zum lukrativen Weihnachtsgeschäft mit der Veröffentlichung des Films in 3D. Dort wird "Avatar" auch seine Stärke ausspielen können. Denn der Film ist, wie bereits alle anderen 3D-Filme, ausschließlich für den dreidimensionalen Filmgenuß konzipiert, das merkt man auf den ersten Blick wenn die Kamera durch die "fremde Welt" und die Außenstation schwenkt.

Bewertung:
Für einen 3D-Kinoabend und für Technikfreaks sicherlich ein Highlight. Wer Wert auf das Wichtigste eines Films legt, Story und Handlung, wird keine Freude an "Avatar" haben.
von 5

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